Entrümpeln räumt die Seele auf: So starten Sie mit neuer Energie ins Frühjahr

26.03.2018 | BLOG, Tipps + Tools

Der Frühling ist eine Zeit der Erneuerung: Draußen beginnen die Bäume und Blumen zu blühen und auch wir fühlen uns wieder frischer, wenn die Tage länger und wärmer werden. Traditionell ist der Frühling auch die Jahreszeit des Großreinemachens – Stichwort „Frühjahrsputz“. Viele von uns spüren den Impuls, gründlich auszumisten, zu entrümpeln und Ordnung zu schaffen. Sollten auch Sie diesen Impuls in sich spüren, dann sollten Sie ihm nachgeben. Denn gründliches Entrümpeln beseitigt nicht nur das Chaos in den eigenen vier Wänden und schafft neuen Platz, sondern sorgt auch dafür, dass wir uns innerlich erneuern und emotionalen Ballast hinter uns lassen. Anders gesagt: Die äußere Ordnung hilft uns dabei, uns auch innerlich zu ordnen.

 

Besitz kann emotional belasten

Es gibt einen Haufen unnütze Dinge, die man bei genauerem Hinsehen einfach ausmisten kann – und dies auch tun sollte. Bei anderen Dingen fällt das jedoch weit weniger leicht. Der Grund: Materieller Besitz geht häufig mit seelischem Ballast einher. Viele Dinge sind emotional aufgeladen, sie sind ein Stück weit Teil unserer Identität (zumindest empfinden wir es so). Wir verbinden etwas Bestimmtes mit ihnen – zum Beispiel Menschen, Geschichten, Erinnerungen, Erlebnisse oder auch Enttäuschungen, Ärger und nicht erfüllte Ziele/Träume. Da ist zum Beispiel das T-Shirt, das man zwar nie anzieht, aber das man doch damals in dem romantischen Urlaub mit … gekauft hat. Oder das von der besten Freundin geschenkte Buch, von dem man weiß, dass man es nie lesen wird. Oder die süßen Babyklamotten, die immer noch im Schrank liegen, obwohl die Kinder bald Abitur machen. Oder die Mappe mit Zeichnungen, mit denen man sich bei der Kunsthochschule beworben hatte (und abgelehnt wurde). Und und und… Viele Menschen haben Angst, mit solchen Dingen auch einen Teil von sich bzw. von ihrer Identität wegzuwerfen.

 

Ausmisten heißt loslassen

Entrümpeln, ausmisten, wegwerfen: Das hat auch sehr viel mit „loslassen“ zu tun. Im Prozess des Ausmistens setzt man sich mit Dingen bzw. den damit verbundenen Emotionen auseinander und muss Entscheidungen treffen: Wer bin ich heute? Was sind meine Prioritäten? Was passt noch zu mir? Was ist mir weiterhin wichtig, was soll auch in Zukunft zu mir gehören? Aber auch: Was ist vorbei und kann weg? Was hat nichts mehr mit meinem heutigen Ich zu tun? Wo will ich – ganz bewusst – einen Schlussstrich unter Vergangenes ziehen und durch das Ausmisten auch emotional abschließen?

„Loslassen“ in diesem Sinne bedeutet demnach auch, dass wir uns orientieren, unser Inneres neu sortieren, alten Ballast abwerfen und so Raum für Neues entsteht – und zwar nicht nur in der Wohnung, sondern auch generell im Leben. Das Loslassen umfasst neben den materiellen Dingen eben auch alte Vorstellungen, Denk- und Verhaltensmuster, Verletzungen, usw. Das erklärt, warum sich viele Menschen nach einer großen Ausmist-Aktion so erleichtert fühlen – und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Das Aufräumen der Wohnung bewirkt gleichzeitig ein inneres Aufräumen, es entfaltet auch mental eine reinigende Wirkung. Dies setzt neue Energien frei und fördert die persönliche Entwicklung.

 

Wie anfangen?

Vielen Menschen fällt Ausmisten schwer und das ist ok – schließlich sind Emotionen damit verbunden. Abhilfe versprechen unzählig viele Ratgeber (im Internet und in Buchform). Sehr empfehlenswert ist beispielsweise das Buch „Magic Cleaning“ der Japanerin Marie Kondo. Das sehr unterhaltsam geschriebene Buch zeigt auf wunderbare Art, wie man sein Zuhause und – damit einhergehend – seine Gedanken von unnötigem Ballast befreit.

Sie können aber natürlich auch direkt mit dem Ausmisten anfangen, ohne vorher verschiedene Bücher durchzuarbeiten. Mein Tipp: Gehen Sie beim Ausmisten in einer bestimmten Reihenfolge vor – und zwar von den eher „sachlichen“ Gegenständen hin zu den „emotionalen“ Gegenständen. Also zuerst Kleidung, Bücher, Papiere usw. und erst ganz zum Schluss Erinnerungsstücke. Fragen Sie sich bei jedem Gegenstand: Brauche ich das wirklich? Und, noch wichtiger: Macht mich das jetzt noch glücklich? Wenn Sie auf diese Weise vorgehen, umgeben Sie sich nach und nach nur noch mit Dingen, die Ihnen Freude bereiten und die Sie glücklich machen.

Zum Schluss noch eine Anregung: Sie sollten nicht nur in Ihrem Zuhause, also „offline“, ausmisten, sondern auch in Ihrem digitalen Online-Leben. Welche Newsletter haben Sie abonniert, die Sie nie lesen? Was hat sich alles in Ihrem E-Mail-Postfach angesammelt? Wie sieht es mit Social-Media-Kanälen, Blogs, Foren etc. aus? Was lohnt sich wirklich, wovon profitieren Sie? Können Sie auch hier Ballast abwerfen?

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg beim Entrümpeln und einen energiegeladenen Start ins Frühjahr!

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