Self-care am Arbeitsplatz: Gönnen Sie sich eine gesunde Tagesroutine

11.07.2017 | BLOG, Tipps + Tools

Self-care am Arbeitsplatz: Gönnen Sie sich eine gesunde Tagesroutine

Unsere persönlichen Ressourcen sind nicht unendlich. Wer langfristig leistungsfähig und gesund bleiben will, muss sich um das eigene Wohlbefinden kümmern – und zwar proaktiv. Im Englischen wird dafür passenderweise schon seit längerem der Begriff „Self-care“ verwendet.

Viele von uns verschieben das Thema Self-care in die Freizeit – obwohl wir einen Großteil unseres Lebens bei der Arbeit verbringen. Dort findet Self-care häufig kaum statt: Man sitzt am Schreibtisch und in Meetings, macht zu kurze oder keine Pausen, trinkt zu viel Kaffee und isst ungesunde Sachen. Hinzu kommen Stress, lange Anfahrtszeiten oder ständige Erreichbarkeit via Smartphone.

Self-care und Arbeit schließen sich jedoch keinesfalls aus. Es gibt viele einfache Möglichkeiten, für eine gesunde Routine im Büro zu sorgen. Lassen Sie sich von den folgenden Tipps inspirieren – bestimmt fallen Ihnen noch weitere ein.

1. Bewegung vor und nach der Arbeit

Unsere Körper sind nicht dafür gebaut, acht Stunden pro Tag am Schreibtisch zu sitzen. Sorgen Sie deshalb unbedingt für Bewegung. Die beginnt am besten schon vor der Arbeit: Nehmen Sie öfter mal das Fahrrad/E-Bike, steigen Sie eine Station früher aus oder parken Sie Ihr Auto extra weit vom Firmeneingang entfernt. Das kann auch dabei helfen, sich besser auf den anstehenden Arbeitstag einzustellen bzw. am Abend Abstand zu gewinnen.

2. Bewegung während der Arbeit

Auch im Büro ist Bewegung in der Regel kein Problem: Stehen Sie regelmäßig auf und erledigen Sie z.B. Telefonate im Stehen. Wenn Sie eine Frage an einen Kollegen haben, dann rufen Sie ihn nicht an, sondern suchen Sie ihn in seinem Büro auf. Nehmen Sie immer die Treppe. Mittags tut ein kurzer Spaziergang gut und auch Meetings können häufig gehend durchgeführt werden. Sollten Sie auf Skepsis stoßen: Gute Argumente liefert Ihnen eine aktuelle Studie der Stanford Universität. Dort haben Forscher nachgewiesen, dass Laufen in hohem Maße die Kreativität steigert.

3. Pausen machen – und für echte Erholung sorgen

Verzichten Sie nicht auf Pausen. Davon haben weder Sie noch Ihr Arbeitgeber etwas. Denn wer keine Pause macht, leidet unter sinkender Konzentration, ist schneller gestresst und fühlt sich früher erschöpft. Regelmäßige Pausen – zum Beispiel 5-10 Minuten nach 60-90 Minuten Arbeit – sorgen für mehr Produktivität, bessere Ergebnisse und fördern die Gesundheit. Das gilt natürlich nicht, wenn man in der Pause im Internet surft oder Nachrichten auf dem Smartphone beantwortet. Gut hingegen sind der Gang zur Kaffeemaschine, ein Gespräch mit Kollegen, ein paar Rücken- und Dehnübungen oder spezielle Regenerationsrituale (s. Tipp 3). Auch gut: Zurücklehnen und ein paar Minuten die Augen schließen.

4. Nicht am Schreibtisch essen

Verbringen Sie Ihre Mittagspause nur in absoluten Notfällen am Schreibtisch – also wenn etwas sofort erledigt werden muss. Die Bewegung und die räumliche Veränderung wirken stimulierend und wie eine Art „Neustart“ auf Körper und Gehirn. Die Folge: Sie sind deutlich frischer und erholter, wenn Sie an Ihren Schreibtisch bzw. Arbeitsplatz zurückkehren.

5. Perfekt für zwischendurch: Achtsamkeitsübungen

Spezielle Achtsamkeitsübungen helfen effektiv dabei, Stress abzubauen und die eigenen Energiespeicher aufzufüllen. Die Atem- und Meditationstechniken fürs Büro sind leicht erlernbar und lassen sich problemlos in den Arbeitsalltag integrieren. Schon in wenigen Minuten lässt sich viel erreichen. Beispiele für Einsteiger: Unterbrechen Sie Ihre Arbeit für drei bewusste Atemzüge – danach geht es weiter. Oder erholen Sie sich bei einem achtsamen Mittagessen: Schmecken, riechen und betrachten Sie ganz bewusst Ihr Essen, anstatt nebenher auf dem Smartphone zu surfen oder mit Kollegen über den Job zu sprechen. Konzentrieren Sie sich nur auf das Essen – so kommen Sie ganz zu sich. Mehr als solche kleinen Energiepausen braucht es oft nicht, um zwischendurch zur Ruhe zu kommen. Danach ist man wieder konzentrierter, kreativer und produktiver. Auch das Abschalten nach der Arbeit gelingt mit Achtsamkeitsübungen oft deutlich besser.

6. Die Klassiker: Ausreichend trinken und viel frische Luft

Kopfschmerzen, Konzentrationsmängel und Erschöpfungsgefühle vermeiden Sie u.a. auch dadurch, dass Sie genügend trinken – ein bis zwei Flaschen Wasser pro Arbeitstag sind ein guter Richtwert. Falls Sie dazu neigen, das Trinken während der Arbeit zu vergessen: Richten Sie sich einen Reminder auf dem PC oder Smartphone ein. Ebenso wichtig ist frische Luft. Sie beugt Kopfschmerzen, trockenen Augen und Atemwegsproblemen vor. Also öffnen Sie regelmäßig das Fenster – auch gegen die Widerstände von Kollegen. Sie tun damit etwas für die Gesundheit aller im Raum.

 

Fazit: Oft vernachlässigen wir Dinge, die uns guttun – ganz einfach deshalb, weil sie „optional“ erscheinen. Doch gerade diese Dinge geben uns neue Energie und Lebensfreude, sorgen für eine gesunde Balance. Fallen sie weg, fällt es uns immer schwerer, unsere Batterien aufzuladen. Deshalb ist Self-care so wichtig und sollte weit oben in der eigenen Prioritätenliste stehen – nicht nur in der Freizeit, sondern gerade auch am Arbeitsplatz, wo wir einen Großteil unserer Zeit verbringen.

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