Volle Konzentration: Wie Sie durch Fokus mehr Produktivität erreichen

06.03.2017 | BLOG, Tipps + Tools

Volle Konzentration: Wie Sie durch Fokus mehr Produktivität erreichen

Eine der wertvollsten Fähigkeiten in unserer Gesellschaft und Arbeitswelt wird immer seltener. Die Rede ist – wie die Überschrift verrät – von der Fähigkeit, sich zu fokussieren, also einer Sache volle Aufmerksamkeit zu schenken. Zum Beispiel dem Lesen eines Strategiepapiers, der Vorbereitung einer Präsentation, einem Bewerbungsschreiben oder einem wichtigen Mitarbeitergespräch. Wer diese „Superpower“ beherrscht, eignet sich schneller Informationen an, nutzt seine Arbeitszeit effektiver und erzielt bessere Ergebnisse. Das Problem: Immer mehr Menschen leiden unter Fokussierungsschwäche. Das hat nachvollziehbare Gründe: Der moderne, allzeit vernetzte Büroalltag wird von Meetings, Gesprächen, Telefonanrufen, E-Mails und Social Media getaktet – ständige Unterbrechungen inklusive.

Ablenkung statt Konzentration
Ein Artikel in der New York Times zum Thema Ablenkung zitiert die Expertin Gloria Mark von der University of California. Sie hat in Studien ermittelt, dass sich der durchschnittliche Büroarbeiter gerade einmal elf Minuten mit einem Thema beschäftigen kann, bevor er unterbrochen wird. Wer so arbeitet, verlernt es, sich für längere Zeit am Stück auf eine Sache konzentrieren. Hinzu kommt, dass unser Gehirn sich gerne ablenken lässt und wir deshalb häufig selbst für Ablenkung sorgen: Wir checken öfter als notwendig unsere Inbox oder unser Smartphone und schauen „mal kurz“ im Internet, was gerade in der Welt los ist. Das Ergebnis: Viele Menschen navigieren im Multitasking-Rhythmus durch ihre Arbeitstage. Sie springen von einer Tätigkeit zur nächsten und wieder zurück. Ein wirklich produktiver Workflow kommt so nur selten zustande.

 

Warum Multitasking nicht funktioniert
Multitasking steigert nicht – wie von vielen immer noch angenommen wird – die Effizienz und Produktivität. Stattdessen führt es zu einem Konzentrations- und Leistungsverlust und steigert die Fehlerquote. Multitasking geht immer auf Kosten von Qualität und Tiefe. Die Ergebnisse, die man mit dieser Arbeitsweise erzielt, sind häufig nicht zufriedenstellend. Die American Psychological Association kommt aufgrund bisheriger Studien zu dem erschreckenden Ergebnis, dass durch ständiges Multitasking die Produktivität um bis zu 40% abnimmt. Man könnte auch sagen: Indem man versucht, immer mehr zu machen, macht man am Ende weniger.

 

Für feste „Workflow-Zeiten“ sorgen
Klar ist aber auch: Störungen und ein gewisses Maß an Multitasking gehören heute zum Arbeitsalltag. Man kann jedoch trotzdem dafür sorgen, dass es einem am Arbeitsplatz möglich ist, sich für längere Zeit – zum Beispiel jeden Tag 90 Minuten – voll zu konzentrieren. Damit dies gelingt, kann man beispielsweise mit den Kollegen feste Zeiten vereinbaren, in denen man nur in extrem dringenden Fällen gestört werden darf. Vielleicht kann man in dieser Zeit auch Kundenanrufe umleiten und anschließend zurückrufen. Absolute Ruhe findet man am besten in einem eigenen Büro, ansonsten helfen auch Noise-Cancelling-Kopfhörer oder andere Hilfsmittel. Hat man sich schließlich feste „Workflow-Zeiten“ organisiert, sollte man in dieser Zeit auf jeden Fall sein E-Mail-Programm schließen und das eigene Smartphone in den Flugmodus umstellen.

Wenn man für die äußeren Voraussetzungen gesorgt hat, kann es losgehen: Workflow! Mehr Produktivität! Bessere Ergebnisse in weniger Zeit! Sie ahnen es: Ganz so einfach ist es leider nicht. Auch mit besten Voraussetzungen kann es sein, dass man einfach nur dasitzt, abschweift, nicht in die Arbeit hineinfindet, aus dem Fenster schaut oder sich verzettelt. Die häufigste Ursache dafür sind schlicht und einfach Konzentrationsprobleme. Dagegen kann man zum Glück etwas unternehmen.

 

Den Konzentrationsmuskel trainieren
Sich zu fokussieren und zu konzentrieren ist eine Fähigkeit. Um sie zu beherrschen, muss man sie regelmäßig trainieren. Je mehr man sie trainiert, desto besser und effektiver kann man sie – zum Beispiel während seiner „Workflow-Zeit“ – einsetzen. Wer zum Beispiel regelmäßig Schach spielt oder sich in aller Ruhe dem Lesen eines Buches widmet, trainiert ganz nebenbei seinen Konzentrationsmuskel. Auch Achtsamkeitstraining schult mittels Yoga- und Meditationsübungen systematisch die Konzentrationsfähigkeit. Bereits tägliche, 10-15minütige Übungen reichen aus, um nachhaltig die Konzentrationsfähigkeit zu verbessern. Gleichzeitig lernt man dabei, sich weniger ablenken zu lassen. Welche positiven Effekte regelmäßiges Yoga auf unsere Konzentrationsfähigkeit hat, erläutert u.a. Professor Sat Bir Khalsa von der Harvard Medical School in einem äußerst lesenswerten Interview mit der Zeitschrift brand eins.

 

Fazit
Die Fähigkeit, sich fokussieren zu können, führt in Kombination mit festen „Workflow-Zeiten“ dazu, dass man seine Arbeitszeit effektiver nutzt und die Ergebnisqualität steigt. Das wiederum führt zu weniger Stress und mehr Wohlbefinden im Job. Und mit regelmäßigen Achtsamkeitsübungen oder anderen Trainings kann man aus seiner Konzentrationsfähigkeit sogar eine echte „Superpower“ machen.

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