Glücklicher sein? Bloß nicht!

29.04.2019

Als ich vor ein paar Tagen mal wieder im Buchladen meines Vertrauens stöberte wurde ich mit folgender Frage konfrontiert: Was ist Ihnen lieber: Ein glückliches oder ein sinnvolles Leben? Es handelte sich dabei um einen Buchtitel, der meine Neugierde weckte und darüber wollte ich natürlich mehr wissen. Der Wunsch nach einem glücklichen Leben ist natürlich weit verbreitet, denn ein glückliches Leben ist von Lust und Freude geprägt und ich kann aus eigener Erfahrung sagen: Ja, es ist ein gutes Gefühl, glücklich zu sein.

Jedoch wurde in verschiedenen Untersuchungen belegt, dass ein Streben nach Glück – selbst wenn es von Erfolg gekrönt ist – nicht zu einer wirklich nachhaltigen Verbesserung der Lebenseinstellung führt. Scheinbar existiert so etwas wie ein Abnutzungseffekt. Das bedeutet: Haben wir unser Glück erst mal gefunden, müssen wir uns anschließend auf die Suche nach immer neuen Glücksauslösern machen, um das eigene Glücksgefühl neu zu nähren. Es existiert also nicht, DAS Glück, also das Glückserlebnis, von dem wir ewig zehren können.

Ein sinnvolles Leben ist größer als ein glückliches
Menschen führen ein sinnvolles Leben, wenn ihr Leben einen Zweck und damit eine Bedeutung bekommt. Ich bin mir dessen dann bewusst – dass ich Teil eines Größeren als ich selbst bin -,wenn ich die Antwort auf die Frage: »Warum bist Du hier?« kenne. Dieses Gefühl, in unserem eigenen Leben und dem anderer etwas zu bewirken, verschafft uns eine tiefe Befriedigung. Und das kann wiederum eine Kette von Wirkungen auslösen: Es erfüllt uns mit totaler Energie, wir sind engagierter und produktiver; wir fühlen uns ausgeglichener und gehen mit Schwierigkeiten entspannter um; die Gesundheit verbessert sich; Beziehungen werden intensiver. Wir fühlen uns lebendig und sind begeistert von unserem Leben. Am Ende führen wir ein bedeutungsvolles und glückliches Leben, wobei dann das Glück zu uns kommt und wir ihm nicht mehr hinterherzujagen brauchen.

Die aufsteigende Lebenskurve – weniger Höhen & Tiefen
Vor Kurzem stieß ich in dem Buch The Big Five for Life über eine sehr interessante Theorie, die ich näher erläutern möchte: »Alle Menschen erleben in ihrem Leben Höhen und Tiefen, jedoch bewegen sich diese ungefähr auf einem gleichbleibenden Level. Daher pendeln die Menschen zwischen diesen beiden Punkten (Hoch & Tief) stetig hin und her. Das Geheimnis besteht allerdings darin, eine Sinuskurve zu haben, die sich nicht gleichmäßig zwischen Hoch und Tief bewegt, sondern im Laufe der Zeit stetig ansteigt. Bei dieser aufsteigenden Lebenskurve sieht das Ganze nämlich schon anders aus. Die Person pendelt nicht zwischen Hoch- und Tiefpunkten hin und her, sondern sie erreicht mit der Zeit immer neue Höhen. Jeder hat Tiefpunkte im Leben, was unvermeidlich ist. Auf einer aufsteigenden Lebenskurve jedoch sind die Tiefs ab einem bestimmten Zeitpunkt an einem höheren Punkt als die früheren Hochs. Das Erreichen oder das Hinarbeiten auf eine aufsteigende Lebenskurve geht Hand in Hand mit unserem »Warum«. Sobald wir uns in unserem Leben mit Menschen und Dingen beschäftigen, die uns wirklich erfüllen und uns Freude bereiten, desto stärker steigt unsere Lebenskurve an (aufsteigende Sinuskurve). Diese erfüllenden Dinge sind von Person zu Person ganz individuell (zum Beispiel Reisen, Familie, Beruf, Hobby, Ehrenamt oder Ähnliches). Wichtig ist dabei jedoch die Auseinandersetzung mit sich selbst, um so ein erfülltes Leben zu leben.

 

Heartstorming – Kopf aus, Herz an: So gelingt die Suche nach dem eigenen »Warum«Ich stelle immer wieder fest, dass viele Menschen die Verbindung zum eigenen Herzen verloren haben. Sie fühlen sich fremdbestimmt, glauben, es immer allen recht machen zu müssen, und haben das Gefühl für eigene Bedürfnisse und Sehnsüchte ganz weit weggeschoben. So passiert es, dass sich das eigene Leben nicht wirklich gut und sinnvoll anfühlt. Kein Wunder, denn wer die Verbindung zum eigenen Herzen verliert, steckt wortwörtlich im »falschen Leben«. Der Draht zum eigenen Herzen kann jedoch wieder auf Hochglanz poliert werden, wodurch Freude und Fülle wieder fließen können, doch wie funktioniert das? Der sinnvollste Weg besteht darin, auf Entdeckungsreise zu gehen und sich selbst kennenzulernen. Erst wenn Sie Heartstorming statt Brainstorming durchführen, verschaffen Sie sich Klarheit darüber, was Ihnen guttut und Ihnen Energie gibt. Dadurch richten Sie automatisch Ihr Leben immer mehr nach Ihren Maßstäben aus. Wie finden wir also heraus, was wir wirklich wollen? Wie immer bei sehr großen Fragen im Leben hilft es, das eigentliche Thema auf viele kleinere Fragen herunterzubrechen.

 

 

 

Bei der Suche nach dem eigenen Lebenssinn können folgende Fragen hilfreich sein:

Was ist mir wichtig im Leben? Was liegt mir am Herzen?
Viele Menschen orientieren sich in ihrem Leben zu wenig daran, was ihnen selbst wirklich wichtig ist, sondern daran, was anderen wichtig ist. Das können Verwandte, Freunde, Kollegen, Medien oder der eigene Partner sein. Deshalb sollte man sich diese schwierige Frage unbedingt ernsthaft stellen und so ehrlich wie möglich beantworten. Was habe ich für Werte? Passt mein aktuelles Leben zu meinen Vorstellungen?

Was macht mir wirklich Freude? Wie kann ich diese am besten einsetzen – für mich und mein Umfeld?
Wir alle haben einzigartige Talente und Eigenschaften. Viele Menschen machen jedoch zu wenig Gebrauch davon. Wer nicht entsprechend seinen Talenten lebt und arbeitet, wird auf Dauer Unzufriedenheit verspüren. Wer hingegen im Einklang mit seinen größten Stärken lebt, bereichert nicht nur das eigene Leben, sondern im besten Fall auch die Welt um sich herum.

Bei welchen Tätigkeiten vergesse ich die Zeit oder das Essen?
Bei welchen Aktivitäten sind Sie im »Flow«-Zustand und vergessen alles um sich herum? Diesen Aktivitäten sollten Sie mehr Platz in Ihrem Leben einräumen.

Was habe ich als Kind gern gemacht?
Im Jugendlichen- und Erwachsenenalter entfernen wir uns aus den verschiedensten Gründen von zahlreichen unserer kindlichen Leidenschaften. Stellen Sie sich als 5-jähriges, 8-jähriges oder 12-jähriges Kind vor und versuchen sich daran zu erinnern, welche Tätigkeiten Ihnen damals besonders viel Spaß bereitet haben. Was davon haben Sie inzwischen vernachlässigt, obwohl Sie es gerne machen würden? Gibt es eine Möglichkeit, Ihre alten Leidenschaften wieder einen Platz in Ihem Leben zu geben?

Was sind meine Ziele im Leben?
Ziele sind gut, um Fokus im Leben zu haben. Wer seine Ziele kennt, weiß besser, womit er seine Lebenszeit verbringen sollte.

Abschließend sei gesagt, dass die persönliche Sinnsuche ein offener, nie ganz abgeschlossener Prozess ist: Wir kommen im Leben immer wieder an Punkte, an denen wir uns entscheiden können, eine neue Richtung einzuschlagen – z.B., wenn sich die eigenen Lebensumstände ändern oder wenn wir spüren, dass wir in einer Sackgasse feststecken. Dann können wir die obigen Fragen wieder hervorholen und ihnen erneut auf den Grund gehen. Je näher Sie allerdings Ihrem Warum kommen, desto glücklicher werden Sie.

Gerne begleite ich Sie auf dem Weg zu Ihrem Lebenssinn im persönlichen Coaching.

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