25.03.2020

Die Corona Angst – 5 Tipps wie Du mental stark durch die Krise kommst

Die ernste Situation aufgrund des Corona Virus führt dazu, dass viele Menschen in Sorge, Angst und Panik verfallen. Diese gilt es unter Kontrolle zu bringen, um weiterhin klug entscheiden und handeln zu können.

Die Corona Angst – ein starkes mentales Problem

Corona ist durch die radikalen Maßnahmen, die es auslöst, sehr stark ein „mentales Problem“, das Menschen in vielfältige Sorgen und Angstkaskaden führt. Die Folge sind Hamsterkäufe, um damit wieder ein Gefühl der Kontrolle und Sicherheit zu erlangen.

Inzwischen ist es kaum mehr möglich sich dieser Gesamtsituation mental und emotional zu entziehen. So gelassen man selbst auch die Situation sehen möchte; spätestens, wenn alle um einen herum durchdrehen, Supermärkte leer gekauft werden, Schulen geschlossen sind, Theater, Kinos, Museen und Co  eine Zwangspause machen und das tägliche Leben massiv eingeschränkt wird, kann man sich der Situation nicht mehr entziehen.

Corona hat nicht nur gesundheitliche und wirtschaftliche Auswirkungen, sondern auch mentale Auswirkungen. Deshalb ist es jetzt wichtig wie wir mit der aktuellen Angst umgehen. Die Frage ist also: Wie gehen wir mit der Corona Hysterie um, abgesehen von Hände waschen, Vermeidung sozialer Kontakte und Co?

Meine 5 Tipps wie Du mental gestärkt durch die Corona Krise kommst

Wähle Informationen gezielt aus

Lese nicht jeden Corona Post auf sozialen Plattformen und verfolge nicht jede Nachrichten Sendung. Zu viele Informationen können Deine Wahrnehmung verzerren (Attentional Bias). Das führt dazu, dass Du Deine Aufmerksamkeit verstärkt auf schlimme Nachrichten richtest und Du Dich nicht davon ablenken kannst. Suche Dir stattdessen gezielt ein oder zwei seriöse Quellen aus, um Dich zu informieren. Ich nutze hier z.B. gerne die täglich aktualisierte Infoseite des Robert-Koch-Instituts. und den täglichen Podcast vom Charité-Virologiechef Christian Drosten.

Meditiere regelmäßig

Zu viel Angst ist ungünstig, da man sich damit selbst stresst. Das wiederum wirkt sich negativ auf das eigene Immunsystem aus – das ist natürlich kontraproduktiv, wenn man eine Ansteckung verhindern will. Wissenschaftliche Studien belegen, dass regelmäßige Meditation die Fähigkeit stärkt, Sorgen und Ängste zu kontrollieren. Zum einen hilft Achtsamkeit, psychisch flexibler zu sein, also besser auf Situationen zu reagieren, die Stress verursachen. Das führt dazu, dass man sich nicht so schnell Sorgen macht oder ins Grübeln gerät. Wenn Du damit starten möchtest, melde Dich gerne direkt für meine kostenfreie Meditations-Challenge an.

Sorge für positive Emotionen

Forschungsergebnisse zeigen, dass positive Emotionen (wie Dankbarkeit, Freude, Inspiration etc.) den Immunglobulinspiegel erhöhen, während negative Emotionen ihn senken. Immunglobuline sind im Blut und in den Schleimhäuten zu finden (z. B. Nase und Mund) und schützen uns vor eindringenden Organismen wie Viren und Bakterien. Sie sorgen also für ein fittes Immunsystem.  Trainiere also Deine positiven Emotionen, z.B. indem Du bewusst Deine Aufmerksamkeit auf Dinge legst für die Du dankbar bist. Erinnere Dich an Dinge,  die schön waren, wie der letzte Urlaub. Höre Deine gute Laune Musik Playlist. Lasse Dich inspirieren, durch eine Online Weiterbildung oder ein gutes Buch, ein TED-Talk im Web etc.. Rufe Deine Lieblingsmenschen an und sage  ihnen etwas Nettes oder mache Dir ein virtuelles Dinner per Skype oder FaceTime.

Trainiere Deine Intuition

Gerade in Zeiten der Unsicherheit ist es wichtig auf seine Intuition vertrauen zu können.  Sie hilft uns ganz wesentlich komplexe und gefährliche Situationen besser einzuschätzen und ist dem rationalen Abwägen weit überlegen. Allerdings fällt das Bauchgefühl bei Panik aus. Wenn unsere Angst zu groß ist, funktioniert unsere Intuition nicht mehr als Gefahrenmelder unseres Unterbewusstseins. Um also auf Deine Intuition zugreifen zu können ist es wichtig Deine Körpersignale (somatische Marker) wahrzunehmen. Trainiere Deine Achtsamkeit im Alltag und Deine Intuition wird immer deutlicher wahrnehmbar.

Stärke das Gemeinschaftsgefühl

Gerade in Krisenzeiten ist es wichtig Gemeinschaft zu leben statt Egoismus in den Vordergrund zu stellen. Es geht darum jetzt füreinander da zu sein und sich gegenseitig zu unterstützen. Frage Dich also:  Welchen Beitrag kann ich in der Krise jetzt leisten? Was kann ich gut und wo kann ich damit Unterstützung anbieten? Fange mit kleinen Dingen an wie z.B. wechsle Dich mit der Kinderbetreuung ab, versorge  die älteren Nachbarn mit Lebensmitteln oder schenke  ihnen ein Desinfektionsmittel, weil sie ein höheres Risiko haben. Überlege Dir gezielt, ob Du Hoffnung und Zuversicht verbreitest oder  Angst schürst, wenn Du Beiträge auf Social Media & Co teilst. Fordere Deinen Beitrag vom Fitness-Studio jetzt vielleicht nicht zurück oder das Geld für die Theater-Eintrittskarte, weil gerade diese Branchen am Existenzminimum sind. Unterstütze andere, in dem Du Bücher von lokalen Autoren kaufst (gerne auch meins😊 Power auf Dauer) und vielleicht verschenkst. Kaufe in lokalen Geschäften ein oder nutze einen lokalen Lieferservice. Nur gemeinsam sind wir jetzt stark.

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